Dienstag, 12. November 2013

#Rezension/ Phobia - Wulf Dorn

Rezension / Phobia - Wulf Dorn

Phobia - Wulf Dorn

19,99 €
gebundene Ausgabe
Heyne Verlag (9. September 2013
Thriller/ Phsychothriller
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Bilder von Wulf Dorn
Quelle: Amazon





Autor: Wulf Dorn, Jahrgang 1969, schreibt seit seinem zwölften Lebensjahr. Seine Kurzgeschichten erschienen in Anthologien und Zeitschriften und wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein 2009 erschienener Debütroman 'Trigger' wurde ein internationaler Bestseller. Auch seine weiteren Romane sind inzwischen in zahlreiche Sprachen übersetzt. Nach zwanzigjähriger Psychiatrietätigkeit lebt er heute als freier Schriftsteller mit seiner Frau und einer Glückskatze in der Nähe von Ulm.



Kurzbeschreibung zum Buch:
Eine Dezembernacht im Londoner Stadtteil Forest Hill. Sarah Bridgewater erwacht, als sie ihren Mann überraschend früh von einer Geschäftsreise nach Hause kommen hört. Doch der Mann, den sie in der Küche antrifft, ist nicht Stephen. Er trägt jedoch den Anzug ihres Mannes, hat dessen Koffer bei sich und ist mit Stephens Auto nach Hause gekommen. Der Fremde behauptet, Stephen zu sein, und weiß Dinge, die nur Sarahs Mann wissen kann.
Für Sarah und ihren sechsjährigen Sohn Harvey beginnt der schlimmste Alptraum ihres Lebens. Denn der Unbekannte verschwindet ebenso plötzlich wieder, wie er bei ihr aufgetaucht ist, und niemand will ihr glauben. Nur ihr Jugendfreund, der Psychiater Mark Behrendt, kann ihr jetzt noch helfen. Ein psychologisches Duell mit dem Unbekannten beginnt. Und von Stephen Bridgewater fehlt weiterhin jede Spur …

Klappentext:  ANGST HAT EIN ZUHAUSE
Der Wagen ihres Mannes in der Auffahrt. Sein Schlüssel in der Haustür- Seine Schritte auf dem Flur. Für Sarah Bridgewater sind es vertraute Geräusche. Doch es ist mitten in der Nacht, und der Mann auf dem Flur ist nicht Stephen. Trotzdem behauptet der Fremde, ihr Maann zu sein, und er scheint alles über sie zu wissen. Sarah bleibt zunächst keine Wahl, als sich darauf einzulassen. Denn nebenan schläft ihr sechsjähriger Sohn ...
Ein perfides Phsychospiel mit menschlichen Urängsten - und ein Wiedersehen mit Mark Behrendt aus Trigger.

Meine Meinung: 
Bevor ich das Buch überhaupt gekauft habe, hatte ich mich erst einmal durch viele andere Meinung inspirieren lassen und habe es dann schlussendlich bei mir einziehen lassen.
Es hat mich von Anfang an allein optisch sehr angesprochen und hinterher weis man nach dem lesen auch, was es mit diesem Puppenkopf auf sich hat.
Dank der kurzgehaltenen Kapitel und der recht einfachen und flüssigen Schreibweise des Autors, bin ich beim Lesen auch relativ schnell vorran gekommen. Dieser Punkt geht somit schon mal an Wulf Dorn. Weil ich diese Eigenschaften an einem Buch sehr mag und dadurch alleine schon schneller lese, immer  mit diesem Gefühl- ein Kapitel geht noch. Einen weiteren Punkt bekommt Wulf Dorn an dieser Stelle direkt, für seine Spannung und den schnellen Einstieg in das Geschehen. Dementsprechend ging es gleich in den ersten Seiten zur Sache und ich war ziemlich schnell gefesselt und komplett in den Bann gezogen.
Ausserdem konnte ich mich sehr gut in die Lage der Protagonisten hineinversetzen. Vor allem in Sarah. Zeitweilig ist man mit ihr den Tränen nahe und am Rande der Verzweiflung, freut sich dann aber auch mit ihr über den ein oder anderen positiven Lichtblick. Aber auch zu dem ´Namenlosen´ baut man so nach und nach eine eigene Verbindung auf und versucht ihn zu verstehen und macht es letztendlich auch. 
Den spannendsten Höhepunkt hatte für mich das Ende. Also etwa in die letzten 80 - 100 Seiten. Weil ich einfach so auf das gespannt war, auf da was wohl noch kommen mag. Aber irgendwie konnte mich das Ende dann doch nicht so vom Hocker hauen. Es war in keinem Fall schlecht, doch ich habe einfach mit etwas anderem gerechnet und war somit etwas endtäuscht, da ich es so nicht erwartet habe. Ich hätte gerne umgeblättert und weiter gelesen, aber da war keine Seite mehr denn das Buch war zu Ende. Das war für mich dann zu abrupt, also ich dachte da kommen noch die ein oder anderen Worte.
Jedoch macht man sich hinterher um so mehr Gedanken über das gelesene. Die Thematik, die psychischen Probleme der Angst, das kam für mich erst danach am besten raus. Dadurch schlägt man das Buch zu und verwickelt sich entsprechend in weitere Gedankengänge zu dem gelesenen.

Das war für mich das erste Buch  von Wulf Dorn welches ich gelesen habe, obwohl es nicht das einzigste ist was ich von ihm besitze. Dehalb kann ich keine weiteren Vergleiche ziehen und kann somit auch nicht komplett nachvollziehen was es wohl mit Mark aus Trigger auf sich hat.

Fazit: Für alle die leicht geschriebene Thriller mit tiefsinnigen Hintergrund lieben, sollten zu diesem Buch PHOBIA greifen.


Kommentare:

  1. Liebe Maria,
    toll, dass dir Phobia gefallen hat, auch wenn du mit dem Ende nicht ganz so zufrieden warst. Das kann ich absolut nachvollziehen, auch ich habe auf den großen BOOM gewartet.
    Wirst du trotzdem zu einem weiteren Dorn greifen?
    Liebe Grüße
    Anka

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    1. Hey Anka,
      ich habe gelesen das es dir auch so ging und habe das beireits auch noch von einigen anderen Leser gehört. Aber trotzdem werde ich auf jedenfall zu einem weiter Dorn greifen. Als nächster sicherlich Dunkler Wahn, der auch noch auf meiner SUB schlummert :)
      Liebe Grüße und bis bald
      Maria

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  2. Ich habe das Buch noch auf meinem SuB und bin schon gespannt ich lass es Dich wissen wie es mir gefallen hat.
    Lg Daniela

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    1. Liebe Daniela,
      wünsche dir dann ganz viel Spaß beim lesen, wenn es dann soweit ist.
      Würde mich freuen wenn du mich auf irgendeine Art wissen lässt wie es dir dann gefallen hat. Also nix wie los :)
      Liebe Grüße; Maria

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